Sagen Sie Hallo zu Gampola!

Obwohl TeeGschwendner regelmäßig aus allen Ecken der Teewelt neue Tees vorstellt, so sind die Neuerungen aus Sri Lanka doch sehr überschaubar. Das ist nicht abhängig von der Quantität der Ceylon-Tees (Tees aus Sri-Lanka werden nach dem alten Namen der Insel betitelt), sondern die Top-Qualitäten sind dann doch recht rar gesät (im wahrsten Sinne des Wortes). Also bitte nicht falsch verstehen, Sri Lanka zählt seit vielen Jahrzehnten zu den 5 größten Teeproduzenten und  den wichtigsten Tee Exportnationen der Welt! Aber wenn es zu den Top-Qualitäten kommt, wo es  für die TeeGschwendner-Kunden interessant wird, dann wird es auch für diese wichtige Teenation schwierig. Es gibt tolle Tees auf Sri-Lanka, aber diese werden im aktuellen TeeGschwendner-Sortiment schon gut abgebildet. Die vier Klassiker:

  • Ceylon Pekoe Uva Highlands highgrown (rassiger Tee mit viel Geschmack und dieser Garten ist immer noch einer der Too-Gärten auf Sri Lanka)
  • Ceylon Nr. 21 Nuwara Eliya highgrown (einer der ältesten Teesorten im TeeGschwendner-Sortiment, besitzt eine große Fangemeinde)
  • Ceylon OP Blairlomond highgrown (einer der eleganteren Ceylon-Tees aus den Hochlagen der Provinz Uva)
  • Ceylon OP entkoffeiniert (einer der wenigen entkoffeinierten Teesorten, die man als wohlschmeckend bezeichnen darf, absolute Rarität)

Aber wenn man sich sonst auf dieser wunderschönen Insel umschaut, so sind es doch eher durchschnittliche Teesorten, die man zurecht in vielen Mischungen wiederfindet (meist in englischen). Umso erstaunlicher ist es, dass die TeeGschwendner-Teeabteilung nun doch einen hervorragenden neuen Tee aus Sri-Lanka vorstellt: Ceylon OP Gampola.

Und dieser Tee ist genau nach TeeGschwendner-Art: Er ist einer der wenig guten Bio-Tees aus Sri-Lanka (die meisten Bio-Tees aus Sri-Lanka haben kaum individuellen Geschmack und wirken flach). Zusätzlich handelt es sich beim Gampola um einen Tee, der von Kleinbauern angebaut wird und gemeinschaftlich verarbeitet wird. Das mögen die Kunden von TeeGschwendner sehr gern! Das Projekt ist im Kandy-Distrikt beheimatet. Das nördlichste Anbaugebiet ist nach der historischen Hauptstadt Ceylons und Wiege der ceylonesischen Tee-Kultur benannt. Die Teegärten liegen in Höhen zwischen 600 und 1.200 Metern. Hier wir der sogenannte „mid-country-tea“ produziert, der sich durch seinen kräftigen Geschmack, vollen Körper und eine „dunkle Tasse“ auszeichnet. Und die findet man im Gampola sehr gut wieder. Dieser Tee wirkt zusätzlich noch erstaunlich fruchtig und man vermisst jegliche Form von Bitterkeit (wenn man die empfohlene Ziehzeit von 2 Minuten nicht zu lange überschreitet). Also ein hervorragender neuer Tee aus Sri-Lanka, den die lange Wartezeit durchaus rechtfertigt!

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