Eine 1300 Jahre alte Diskussion!

So sehen sie aus: 2 neue Tees bei TeeGschwedner
So sehen sie aus: 2 neue Tees bei TeeGschwedner

In den TeeGschwendner Fachgeschäften gibt es immer wieder folgende Diskussion (die manchmal schon konfrontativ geführt wird): Ist der „aromatisierte Tee“ noch Tee im eigentlichen Sinne? Werden die charakteristischen Eigenschaften der edlen Teesorten durch das zuführen von Aromen nicht in den Hintergrund gedrängt? Oder verbessert sich sogar der Tee durch die Beimischung von Zusätzen sogar? Zwei unterschiedlichen Lager mit unterschiedlichen Denkweisen stehen sich hier gegenüber, und selten läßt sich eine Übereinkunft treffen. Natürliche gibt es auch den geneigten Teefan der beide „Lager“ schätzt und genießt, aber meist entscheiden sich die Teetrinker für eine „Philosophie“, und diese wird meist entschlossen vertreten und behauptet. Wir, bei TeeGschwendner vertreten eher eine liberale Haltung gegenüber klassischen und aromatisierten Teesorten. Für uns ist immer die Qualität der entscheidende imperativ. Der Tee, wie auch die zugesetzten Gewürze, Früchte und Aromen müssen von hervorragender Qualität sein um bei TeeGschwendner den Einzug in das Sortiment zu schaffen! Und in diesem Zusammenhang möchten wir ihnen heute  zwei  ganz besondere aromatisierte grüne Tees vorstellen.

Sencha Aronia Grapefruit: Die heimische Superbeere Aronia trifft auf die „Königin der Zitrusfrüchte“. Diese exotische Liaison auf Basis eines milden Sencha klingt genau so wie sie schmeckt: himmlisch-beerig und erfrischend fruchtig! Zutaten: Grüner Tee, Aroniabeeren, Aroma, Grapefruitschalen , Saflorblüten

Grüner Tee Mango Maracuja:Splash! Super-saftig, mega-fruchtig und traumhaft-spritzig sorgt Mango-Maracuja für den perfekten Früchtekick und gute Laune! Wärmt im Winter und erfrischt als Eistee im Sommer. Zutaten: Grüner Tee, Mangostücke, Maracujagranulat, Aroma, Ringelblumenblüten.

Also, liebe Teefreunde, es lohnt sich wieder einmal bei TeeGschendner vorbeizuschauen und sich diesen neuen Tees zu widmen und evtl. an der oben beschriebenen Diskussion teilzunehmen. Alle Diskussionsteilnehmern sei gesagt: Dieses Thema ist nicht neu! In der ersten bekannten Teeliteratur, dem Buch Chajing (aus dem Jahr 760), wurde dieses Diskussion schon geführt. Der Verfasser Lu Yu (722-804,übrigens, vertrat in dieser Diskussion eine eher konservative Haltung. Er sah das Beimischen von z.B. Jasmin und Lotusblüten in den Tee eher kritisch 😉